Nüsslitours

Coromandel

Die wirklich schönen Momente passieren dann, wenn du sie gar nicht erwartest. Wir wollten eigentlich nur kurz an einem Gratis-Rastplatz halt machen, ein paar Stunden schlafen und am nächsten Morgen direkt weiter nach Coromandel. Und dann treffen wir auf Arnod. Arnod ist ein blonder, kraushaariger Typ, der an diesem Tag seine erste Etappe seines Fahrradtrips quer durch Neuseeland hinter sich hatte. Loris ist sofort Feuer und Flamme und es beginnt ein langes Fachsimpelgespräch. Später erzählt der Neotrampler von seinem Bootsabenteuer quer über den Pazifik. 4 Monate segelte er von Kanada nach Neuseeland. Am Stück war er über 30 Tage auf hoher See! Ohne vorher je Bootserfahrung gesammelt zu haben. Einfach mal machen – eine tolle Lebenseinstellung!

Nach einer kalten Nacht im Auto begrüsst uns das Meer mit einer fantastischen Morgenaussicht

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Schön zu realisieren, dass die Sachen, die wirklich glücklich machen, gratis sind.

Später treffen wir auf zwei kurlige Herren, die mit ihren violetten, pailletten-bestickten Fliegen besser an eine Faschings-Parade als auf einen Campingplatz passen. Sie wollen einen Bootsausflug machen, erklären sie uns lachend. Und zur Feier dieses schönen Trips hätten sie sich in Schale geschmissen – what else!

Ansonsten machen wir auf der kleinen Halbinsel „Coromandel“ das, was die meisten Touristen machen. Wir besuchen die „Cathedral Cove“– eine eindrückliche Felsformation mitten am Strand.

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Und wir tummeln zu den bekannten Hot Water Beaches. Aber Touristenattraktionen ziehen ja auch nicht ohne Grund Menschen aus aller Welt an: