Nüsslitours

Westcoast

Rund 18.500 Kilometer von zu Hause entfernt: Geht eigentlich noch, wenn ich bedenke, dass Nuss diesen Sommer 4.500 Kilometer alleine mit dem Fahrrad bewältigt hat.

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Wir fahren die windige Westküste Neuseelands entlang: Auf unserer rechten Seite peitscht das Meer gegen die steinigen Felsen. Wir haben wieder einmal Glück: Die Sonne scheint. Die Westküste ist normalerweise ein Garant für schlechtes Wetter.

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Nebst gut beschilderten, und zweifellos traumhaften Küstenwanderungen, wollen wir wie immer Abseits der Pfade und entdecken eine kleine Höhlenwanderung die zuerst anderthalb Stunden durch dichten Neuseeland-Dschungel führt. Die Höhle am Ende des schlüpfrigen Pfades ist der Traum eines jeden Kindes: Ein grosser Riss im Fels, den man nur mit Taschenlampe betreten darf. Nichts ist abgesperrt, man darf alle Wände anfassen und doch ist die Höhle nicht ganz ungefährlich: Unter uns reisst der Boden immer wieder auf und wir hüpfen, ducken, kriechen durch die Dunkelheit.

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Nach diesem Abenteuer sind wir bereit für all die sehenswerten Touristen-Attraktionen der Westküste: Wie zum Beispiel die Pancake-Rocks. Ein sauber ausgelegter Holzweg führt über die Küstenregion, deren Felsen eben wie Pancakes aussehen. Nicht wahnsinnig spannend dachten wir zuerst. Aber diese Pancake-Rocks bergen bis heute ein spannendes Geheimnis. Die Wissenschaft kann sich nämlich nicht genau erklären wie sie vor aber Milliarden Jahren entstanden sind…

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Wir pilgern mit Touristen aus aller Welt zum Franz Josef Glacier. Ein Gletscher wie wir Schweizer ihn natürlich in viel schönerer Ausführung schon kennen. Das Spezielle hier: Er liegt nur 300 Meter über Meer.

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Wir drehen eine Kajakrunde auf einem ruhigen See. Eigentlich der ideale Ort um einheimische Vögel zu beobachten. Von denen uns die Instruktorin eine gefühlte halbe Stunde vorgeschwärmt hat. Unser Geplapper und Gelächter über meine Kajak-Unfähigkeit (Wieso war eigentlich immer nur mein Sitz voll Wasser?) warnte die Tiere allerdings schon kilometerweise im Vorfeld.

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Cromwell. Eine ja „spezielle“ Stadt.

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Hier halten wir eigentlich nur wegen unserem lieben Freund Mischa an, der hier während seines Austausch-Jahres gelebt hat. Cromwell hat unser Spektrum an miserabler Kunst und Wlan-Passwörter-des-Teufels erweitert. Danke Mischa!

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Da kommt Queenstown gerade recht! Eine Stadt die zumindest nicht ganz so charmelos ist wie alle anderen. Ummantelt von spektakulären Bergketten, erinnert mich dieser Teil von Neuseeland doch sehr an die Schweiz. Oder wie Nuss zu pflegen sagt: „Queenstown isch wie Laax“

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